FAQ

Häufig gestellte Fragen

Versicherungsumfang

Für das Leasingfahrzeug muß eine Vollkaskoversicherung mit einer Selbstbeteiligung von maximal Euro 1.000,00 abgeschlossen werden. Eine Maschine, EDV-Anlage etc. muss im Rahmen der Geschäftsversicherung mitversichert werden. Diese muss folgende Gefahren einschliessen: Feuer-, Einbruchdiebstahl-, Elektronik-, Leitungswasser- und Sturmversicherung.

Versicherungswechsel

Sollten Sie Ihre Versicherung wechseln, teilen Sie uns dies bitte mit. Hier reicht ein kurzes Telefonat. Sie erhalten von uns einen neuen Antrag auf Ausstellung eines Sicherungsscheins (Sicherungsbestätigung für Leasinggesellschaften) mit der Bitte, diesen unterzeichnet und mit Angabe Ihrer neuen Versicherungsgesellschaft an uns zurück zu senden.

Versicherung über einen Dritten

Gegen den Abschluß einer Vollkaskoversicherung über eine dritte Person – also nicht über unseren/-e Leasingnehmer/-in – haben wir grundsätzlich keine Einwände. Es ist jedoch erforderlich, hier eine entsprechende Zusatzvereinbarung abzuschließen, die von allen drei Parteien unterzeichnet wird.

Wenn also nicht Sie als unser/-e Leasingnehmer/-in, sondern ein Dritter die Versicherung für das Fahrzeug aus dem Leasingvertrag abgeschlossen hat, teilen Sie uns dies bitte kurzfristig mit. Wir übersenden Ihnen dann die entsprechenden Unterlagen.

Ruheversicherung

Bei einer vorübergehenden Stillegung des Fahrzeuges oder einer Abmeldung aus dem Straßenverkehr muss eine Ruheversicherung für das Fahrzeug abgeschlossen werden.
Denken Sie also bitte unbedingt daran, eine Ruheversicherung zu beantragen, wenn das
Fahrzeug stillgelegt oder abgemeldet werden soll.

Unfall Kaskoschaden

Ein Unfall / Kaskoschaden ist Ihrer Versicherungsgesellschaft zeitnah zu melden. Das Fahrzeug ist ordnungsgemäß in einer Vertragswerkstatt zu reparieren. Sobald Ihnen die Schadennummer vorliegt, teilen Sie uns diese mit. Die Freigabeerklärung geht dann an Ihre Versicherungsgesellschaft.

Unfall Haftpflichtschaden

Das verunfallte Fahrzeug ist ordnungsgemäß in einer Vertragswerkstatt zu reparieren. Die gegnerische Versicherung ist zu informieren, daß es sich bei dem Unfallfahrzeug um ein Leasingfahrzeug handelt. Teilen Sie uns – hier reicht ein Telefonat – den Namen des Unfallgegners, der Haftpflichtversicherung, wenn bekannt das Kfz.-Kennzeichen und die Schadennummer mit. Die Freigabeerklärung wird dann umgehend an die gegnerische Versicherung versandt.

Unfall Totalschaden

Hoffentlich ist Ihnen nichts passiert!
Bei einem Totalschaden können beide Parteien (Leasingnehmer und Leasinggesellschaft) den Leasingvertrag fristlos kündigen. Sie erhalten dann die Abrechnung Ihres Vertrages. Ein Totalschaden ist ggf. der Polizei und selbstverständlich umgehend Ihrer Versicherungsgesellschaft zu melden. Bitte informieren Sie uns kurzfristig über einen Totalschaden, übersenden uns eine Kopie der Schadensanzeige / des Gutachtens und teilen Sie uns bitte mit, wo sich das verunfallte Fahrzeug befindet. Wir versenden den Kfz.-Brief an die zuständige Zulassungsstelle, so daß Sie die Abmeldung vornehmen können und nicht weiterhin unnötig Steuern und Versicherung zu zahlen haben.

Diebstahl

Sollte Ihnen dies passieren, übersenden Sie uns eine Kopie des polizeilichen Protokolls. Informieren Sie Ihre Versicherungsgesellschaft!
Beide Vertragsparteien (Leasinggesellschaft und Leasingnehmer) können bei einem Diebstahl den Leasingvertrag fristlos kündigen. Sie erhalten dann die Abrechnung Ihres Leasingvertrages. Wir versenden den Kfz.-Brief an die zuständige Zulassungsstelle, so daß das Fahrzeug abgemeldet werden kann und Sie nicht unnötig Steuern und Versicherung zahlen.

Wir möchten Ihnen nahe legen, kooperativ mit Ihrer Versicherungsgesellschaft zusammen zu arbeiten, um eine schnelle Bearbeitung des Schadenfalls zu gewährleisten.
Erfahrungsgemäß zieht sich die Abwicklung eines Diebstahlschadens in die Länge. Hier entstehen dann nur unnötige Kosten (Zinsen).

Leasing Lexikon

Hier erhalten Sie einige interessante Infos zum Thema Leasing.

Abwicklung des Leasing-Vertrages

(1) Leasing-Nehmer stellt Leasing-Antrag an die A*LEASE und fügt die Kopie des Angebotes / der Bestellung / des Auftrages bei sowie sonstige zur Objekt- bzw. Bonitätsbeurteilung notwendigen Unterlagen.

(2) Vollständigkeits- und Bonitätsprüfung durch die A*LEASE.

(3) Der Leasing-Nehmer erhält schriftlich die Vertragsannahme.

(4) Die A*LEASE setzt sich mit dem Lieferanten in Verbindung und bestellt das gewünschte Objekt mit der Maßgabe, direkt an den Leasing-Nehmer zu liefern bzw. tritt in die Bestellung des Leasing-Nehmers ein.

(5) Nach Lieferung sendet der Leasing-Nehmer die Übernahmebestätigung / Abnahmeerklärung an die A*LEASE zurück.

(6) Rechnung des Lieferanten wird von der A*LEASE bezahlt.

(7) Leasing-Nehmer erhält Dauermietratenrechnung mit genauen Daten.

(8) Leasing-Vertrag läuft am 1. des auf die Übernahme folgenden Monats an.

(9) Vertragsende: Rückgabe des Objektes an Leasing-Gesellschaft bzw. Verwertung des Leasing-Objektes.

AfA

Steuer-technischer Ausdruck für Abschreibung; Abkürzung für “Absetzung für Abnutzung”.

AfA-Satz

Der Prozentsatz der Abschreibung richtet sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer in Jahren. Er ist der Prozentsatz pro Jahr mit dem das Wirtschaftsgut im Anschaffungsjahr und in den Folgejahren gewinnmindernd abgeschrieben wird.

Amtliche AfA-Tabellen

Sind Tabellen über die durchschnittliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer für abnutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens. Sie wurden aufgrund der Erfahrungen der steuerlichen Außenprüfungen unter Mitwirkung der Fachverbände der Wirtschaft erstellt und werden ggf. von Zeit zu Zeit angepasst.

Abschreibung, lineare

Absetzung erfolgt in gleichbleibenden Jahresbeträgen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer für das Wirtschaftsgut.

Abschreibung, degressive

Die degressive Abschreibung beträgt nach derzeitiger Regelung höchstens das Zweifache der linearen Abschreibung und darf 20 % nicht überschreiten. Der über die Abschreibungszeit angewandte Prozentsatz darf nicht verändert werden und ist auf den jeweiligen Restbuchwert anzuwenden. Ein Wechsel zur linearen AfA ist möglich.

AfA-Zeit

Sie ist i. d. R. identisch mit der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (BGN), aber allgemein ermittelt als Erfahrungswert der verschiedenen Wirtschaftszweige.

Amortisation

Unter Amortisation versteht man die planmäßige Tilgung einer Schuld bzw. die Abschreibung.

Beim Vollamortisationsvertrag werden die Anschaffungskosten und die sonstigen Kosten, einschließlich der Finanzierungskosten des Leasing-Gebers, durch die Zahlungen des Leasing-Nehmers während der Grundmietzeit voll amortisiert.

Wird während der Laufzeit des Vertrages nur eine teilweise Amortisation erreicht, spricht man von einem Teilamortisationsvertrag.

Beim Teilamortisationsvertrag wird die Vollamortisation vom Leasing-Geber erst durch die Ausübung seines Andienungsrechts gegenüber dem Leasing-Nehmer oder durch Verwertung des Leasing-Objektes zu einem höheren Zeitwert bei Dritten (nach Ende des Leasing-Vertrages) erreicht.

Beim kündbaren Vertrag hat der Leasing-Nehmer im Kündigungsfalle zum jeweiligen Kündigungszeitpunkt eine Abschlusszahlung zu leisten. Damit wird eine Vollamortisation erreicht.

Andienungsrecht

Enthält ein TA-Vertrag ein Andienungsrecht, ist der Leasing-Nehmer auf Verlangen der Leasing-Gesellschaft verpflichtet, das geleaste Objekt zu einem im Voraus vereinbarten Restwert zu erwerben. Ein Erwerbsrecht des Leasing-Nehmers besteht hingegen nicht.

Anschaffungskosten

Kosten für das Objekt (der Rechnungsbetrag), einschließlich evtl. anfallender Nebenkosten wie z. B. für Transport, Montage und betriebsfertige Übergabe.

Die Anschaffungskosten (AK) sind Basis für die Bilanzierung und Berechnungsgrundlage für die Leasing-Raten.

Barwert

Bei Leasing: Summe aller Leasing-Raten einschließlich eines evtl. Restwertes, angemessen abgezinst.

Betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer

Zeitraum innerhalb dessen ein Wirtschaftsgut üblicherweise im Betrieb wirtschaftlich oder technisch “verbraucht” wird.

Degressiver Zahlungsverlauf

In der Regel findet ein höherer Wertverzehr in der Anfangsphase der Investition statt. Dieser Erfahrung folgen degressive Leasing-Verträge in besonderem Maße durch Staffelung, d. h. anfänglich höherer und im Zeitablauf sinkender Leasing-Raten.

Eigentum

Zivilrecht (nach § 903 BGB):

Derjenige, der z. B. aufgrund eines Kaufes Eigentum erworben hat, kann mit der Sache nach Belieben verfahren und andere von der Einwirkung auf die Sache ausschließen (juristisches Eigentum);

Steuerrecht (nach § 39 AO):

Auch ein anderer als der juristische Eigentümer kann als wirtschaftlicher Eigentümer angesehen werden, wenn er faktisch eine Position wie ein rechtlicher Eigentümer hat.

Beim Leasing ist der Leasing-Geber üblicherweise juristischer und wirtschaftlicher Eigentümer zugleich.

Ende des Leasing-Vertrages

Für den Leasing-Nehmer ergeben sich folgende Alternativen:

beim Vollamortisationsvertrag

a) Realisierung einer evtl. vereinbarten vertraglich fixierten Verlängerungsoption. Dabei zu berücksichtigen: Restbuchwert/Zeitwert des Leasing-Objektes, gewünschte Laufzeit und daraus resultierender Wertverzehr.

b) Ausübung einer evtl. vereinbarten Kaufoption zum Restbuchwert oder niedrigerem gemeinen Wert.

c) Objektverwertung durch den Leasing-Geber nach Rückgabe durch den Leasing-Nehmer.

beim Teilamortisationsvertrag

a) Anschluss-Leasing-Vertrag, kalkuliert auf der Basis des Restamortisationswertes/Restwertes.

b) Objektrückgabe und -verwertung durch den Leasing-Geber.

c) Objektkauf in Ausübung des Andienungsrechts des Leasing-Gebers.

beim kündbaren Vertrag

a) Beendigung durch Kündigung des Leasing-Nehmers zu vereinbarten Zeitpunkten bei Leistung von Abschlusszahlungen (während der kalkulatorischen Laufzeit); Verwertung durch den Leasing-Geber.

b) Vertragsfortsetzung (mit unbestimmter Laufzeit); Beendigung durch Rückgabe/Verwertung

Grund-Leasing-Zeit / Grundmietzeit

Vertragslaufzeit, während der der Vertrag nicht kündbar ist.
Die Grund-Leasing-Zeit (Grundmietzeit) darf zwecks Wahrung des wirtschaftlichen Eigentums beim Leasing-Geber minimal 40% und maximal 90% der AfA-Zeit dauern.

Herstellungskosten

Aufwendungen, die durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Dienstleistungen für die Herstellung eines Vermögensgegenstandes, seine Erweiterung oder für eine über seinen ursprünglichen Zustand hinausgehende wesentliche Verbesserung, entstehen.

Kaufoption

Recht des Leasing-Nehmers (nur bei Vollamortisationsverträgen), das Leasing-Objekt nach Ablauf des Leasing-Vertrages käuflich zu erwerben.

Kündbare Leasing-Verträge

Regelmäßig wird diese Vertragsart für Wirtschaftsgüter, die der schnellen technischen (und wirtschaftlichen) Überalterung unterliegen, beispielsweise Computer und Büromaschinen bevorzugt. Durch das Kündigungsrecht des Leasing-Nehmers besteht die Möglichkeit einer Anpassung an technologische Innovationen. Die Kündigung während der vereinbarten kalkulatorischen Laufzeit löst vertraglich festgelegte Abschlusszahlungen aus.

Laufzeit des Leasing-Vertrages

Die Laufzeit des Leasing-Vertrages richtet sich nach den steuerlichen Vorschriften und dem wirtschaftlich sinnvollen Nutzungszeitraum eines Leasing-Objektes.

Es ist zu berücksichtigen, dass Leasing-Verträge lt. den Leasing-Erlassen während der Laufzeit nur in Ausnahmefällen aufgelöst werden können.